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Wände streichen

In Home · 4 Min Lesezeit

Grundsätzlich ist Kreidefarbe als Wandfarbe äußerst einfach zu verarbeiten. Und zwar so einfach, dass ihr auch als Laien oder Streich-Anfänger perfekte Ergebnisse erzielen könnt. (Das erklärt wohl auch, warum immer noch viele professionelle Anstreicher vom alten Schlag, sich standhaft weigern, mit Kreidefarbe zu arbeiten…). Denn Wände richtig streichen mit Kreidefarbe kann einfach jeder.

Trotzdem gibt es ein paar Regeln, die beachtet werden sollten. (Das gilt allerdings auch für die Verarbeitung von konventionellen Farben.)

Man braucht nicht immer einen Maler, du kannst Wände selber richtig streichen mit Kreidefarbe.

Zunächst möchte ich mich einmal mit den Wandemulsionen beschäftigen:

Denn wenn Ihr ein gutes Ergebnis erzielen wollt, sind unter Umständen einige Vorarbeiten notwendig.

Sollten eure Wände irgendwelche Verunreinigungen aufweisen, wie alte Öl-, Ruß- und Tintenflecke, dann ist es sinnvoll einen Voranstrich mit Sperrgrund vorzunehmen. Das gilt auch, wenn ihr stark saugende Wände wie zum Beispiel Rigips- und Trockenbau-Wände habt.

Von MissPompadour findet ihr den Primer Zum Blocken, Painting the Past bietet dafür den PtP Stainblock an. Bei Mylands gibt es den Mylands Stabilising Solution Primer. Es empfiehlt sich einen Sperrgrund derselben Firma zu wählen, von der auch die Farbe stammt, die ihr verarbeiten wollt. Aber zwingend notwendig ist es nicht, so dass ihr unter Umständen noch vorhandene Reste auch weiterhin verwenden könnt.

Übrigens, wenn ihr eine helle über eine sehr intensive Farbe auftragen wollt, ist kein Sperrgrund notwendig. Denn unsere Farben decken einfach phantastisch.


Sperrgrund bei stark saugenden Oberflächen.

Der Sperrgrund sollte nur Flecken überdecken und stark saugende Poren verschließen. Dabei lassen alle unsere Sperrgrunde eure Wände atmen und beeinträchtigen das Raumklima überhaupt nicht. Wichtig ist nur, dass sie eine schöne, gleichmäßige Unterlage für euren endgültigen Anstrich bilden. Denn das spart Farbe und sorgt am Ende für ein perfektes Ergebnis. 

Dass ihr alles, was nicht gestrichen werden soll, gut abklebt, ist ja selbstverständlich. Auf dem Boden reicht es etwas Malerflies auszulegen, den ihr immer dahin mitzieht, wo ihr gerade arbeitet. Denn die Kreidefarbe ist eher etwas dickflüssig. Und spritzt und kleckert nicht.

Wenn ihr euch entscheidet mit einer Farbwalze zu arbeiten, dann empfehlen wir höchstens eine mittlere Größe zu verwenden. Denn Kreidefarbe, besonders wenn sie auf Marmormehl basiert, hat ein höheres Eigengewicht als herkömmliche Dispersionsfarbe. Und das macht die Arbeit mit einer großen Farbrolle schnell beschwerlich. Ihr könnt aber die Farbe auch gut mit einem Spritzgerät auftragen. Sie sollte dann mit Wasser etwas verdünnt werden.


10% Wasser hinzugeben wenn man mit Sprühgerät arbeitet

Übrigens, selbst wenn der Farbauftrag nach einem einzigen Anstrich schon deckt, empfehlen wir trotzdem immer einen zweiten Anstrich. Denn so bringt ihr mehr von den kleinen Kreide-, Marmormehl- und Porzellanerde -Partikelchen, die in der Farbe enthalten sind, und die das Licht so phantastisch reflektieren, auf die Wand. Und erst dadurch entfaltet die Kreidefarbe ihre ganz besondere Wirkung, die ihr so mit keiner anderen Farbe erzielen könnt.

Greift an und bringt eure Farbträume auf die Wände -es ist wirklich ganz einfach!